Hand in Hand

Das Net­zw­erk Berliner Kinder­paten­schaften KIPA

Von F. Prinz- Dan­nen­berg

Im Jahr 2012  war es soweit:

Aus damals bere­its ex­istieren­den Berliner Paten­schaft­spro­jek­ten wurde der einge­tra­gene Verein Net­zw­erk Berliner Kinder­paten­schaften - kurz: KIPA- gegrün­det.

In­zwis­chen sind hier 36 berlin­weite und bezirk­liche Men­tor­ing-Pro­jekte vertreten.

Der Zusam­men­schluss er­fol­gte, um „ gemein­sam nach außen sicht­barer zu wer­den und die Paten­schaftsszene zu stärken“, so Ste­fanie Corogil, ehre­namtliches Vor­standsmit­glied, und haup­tamtlich Lei­t­erin der Hür­den­springer bei der Stiftung Union­hil­f­swerk Berlin.

Eine Paten­schaft ist eine länger­fristig an­gelegte 1:1 Beziehung zwis­chen einem ehre­namtlich en­gagierten Erwach­se­nen (Patin/Pate) und einem Kind (Patenkind). In dieser so­ge­nan­nten Tandem­beziehung er­fährt das Kind pos­i­tive (En­twick­lungs-) Förderung durch die Aufmerk­samkeit, Un­ter­stützung und An­re­gun­gen seiner Patin/seines Paten. Die/der Ehre­namtliche wiederum macht die pos­i­tive Er­fahrung der Teil­habe an der kindlichen Lebenswelt. In Berlin küm­mern sich vielfältige Pro­gramme um die Gewin­nung, Vor­bere­itung, Ver­mit­tlung und Be­gleitung solcher Paten­schaften.” so heißt es auf der Web­seite.

Beispiel sind: die Freizeit­gestal­tung für Kinder von 0- 11 Jahren (PUK: Paten und Kinder in Steglitz), Un­ter­stützung für Grund­schulkinder bei den Hausauf­gaben sein (Ed­u­ca­tion Point in Span­dau) oder die Hilfe für die beru­fliche In­te­gra­tion junger erwach­sener Flüchtlinge in Reinick­endorf (Schritt für Schritt). Auch die langfristige Be­gleitung für Kinder, deren El­tern psy­chisch erkrankt sind, wird ange­boten (Am­soc, berlin­weit).

Im Laufe der Zeit sind ak­tuell 36 Pro­jekte mit 2.600 Paten­schaften im Net­zw­erk ent­standen, die oft über die vere­in­barte Zeit hin­aus zu einer Fre­und­schaft wer­den, zu einem “Weit über die Pro­jek­tzeit hin­aus­ge­hen­des Miteinan­der” wie Ste­fanie Corogil sagt.

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LANDESNETZERK BÜRGERENGAGEMENT BERLIN — Blog­beitrag von F. Prinz- Dan­nen­berg
zuletzt über­ar­beitet 20.08.2019

 

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