Migranten in Deutschland

12.06.2009: Eine Sinus-Migranten-Milieu-Studie widerlegt zahlreiche Vorurteile

Die Sinus-Migranten-Milieu-Studie des Heidelberger Instituts Sinus Sociovision räumt laut einer Pressemitteilung des Deutschen Caritasverbandes mit zahlreichen Vorurteilen auf. Der Deutsche Caritasverband hatte einen Teil der Studie beauftragt, die von einem Auftraggebergremium aus Politik, Medien und Verbänden beauftragt wurde. Ziel der Gesamtstudie war es, die Alltagswelt und Lebensstile der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund zu untersuchen.

Die Ergebnisse zeigen eine hohe Vielfalt an Lebenslagen und Einstellungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Faktoren wie ethnische Zugehörigkeit, Religion und Zuwanderungsgeschichte beeinflussen zwar die Alltagskultur, sind aber nicht milieuprägend und auf Dauer nicht identitätsstiftend.
Die meisten Migranten verstehen sich als Angehörige der multiethnischen deutschen Gesellschaft und wollen sich aktiv einfügen - ohne ihre kulturellen Wurzeln zu vergessen.
Die Bereitschaft zur Leistung und der Wille zum gesellschaftlichen Aufstieg ist sogar deutlicher höher ausgeprägt als in der autochthonen deutschen Bevölkerung.

Weitere Ergebnisse der Sinus-Migranten-Milieu-Studie

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