Archiv

Beitrag für Newsletter Wegweiser, 2011-07-25

Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement

Ein Entwicklungsimpuls für zivilgesellschaftliche Strukturen auf Landesebene Berlin
Carola Schaaf-Derichs,
Treffpunkt Hilfsbereitschaft – Landesfreiwilligenagentur Berlin und "aktiv in Berlin" Landesnetzwerk Bürgerengagement

 

  1. Forderung nach Engagementpolitik 2001
    Mit der Proklamation des Internationalen Jahres der Freiwilligen durch die Vereinigten Nationen im Jahr 2001 wurde der Treffpunkt Hilfsbereitschaft, die Landesfreiwilligenagentur Berlins, vom Senat von Berlin mit der Koordination, der Entwicklung inhaltlicher Impulse und der gesamtstädtischen Netzwerkarbeit anlässlich des Internationalen Jahres im Land Berlin beauftragt. Die Landesfreiwilligenagentur Berlin bestand zu dem Zeitpunkt bereits dreizehn Jahre und war Impulsgeber für vielerlei Entwicklungen und Strukturen im Feld Bürgerschaftlichen Engagements wie die LAG Freiwilligenagenturen Berlin oder auf Bundesebene für die BAG Freiwilligenagenturen, bagfa e.V. Viele Strukturen der sog. „neuen Ehrenamtlichkeit“ waren in einem dynamischen Prozess der Feldgestaltung, viele Organisationen und Akteure setzten daher große Hoffnungen auf die Gestaltungsmöglichkeiten im Internationalen Jahr der Freiwilligen. Berlin war zu der Zeit Ausgangspunkt für viele neue Netzwerke und Initiativen im Bereich der „jungen Alten“ und bot ein reichhaltiges Spektrum von erfahrenen Akteur/innen. Treffpunkt Hilfsbereitschaft berief im Frühjahr 2001 den ersten Arbeitskreis zur Koordinierung des Internationalen Jahres der Freiwilligen ein und erarbeitete mit den über fünfzig Anwesenden die Grundzüge für den „Masterplan“ gemeinsamen Handelns und angestrebter Entwicklungen im Internationalen Jahr der Freiwilligen.
    Eine erste Runde ergab, dass viele der erfahrenen Projekte und Initiativen nicht etwa an einem Mangel von Ideen oder Aktionen litten, sondern an einem Defizit in der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere durch die Politik. In der Folge kam es zu einer lebhaften Debatte über mangelhaft abgesicherte Rahmenbedingungen für das Freiwillige Engagement sowie über erfahrene Anerkennung für Geleistetes von „offizieller Seite“. Ingeborg Seldte, Gründerin der ZeitZeugenBörse und der Seniorenvertretungen in Berlin brachte es schließlich auf den Punkt: „Wir fordern mehr Politik für das Freiwillige Engagement!“ Aus heutiger Sicht war dies die Vorwegnahme der aktuell debattierten Engagementpolitik, von der Basis der Engagierten selbst formuliert und mit Nachdruck gefordert. Für Treffpunkt Hilfsbereitschaft hieß dies, einen Vernetzungs- und Moderationsprozess zu initiieren, der diese Forderungen ernst nahm und einen Dialog zwischen Bürger/innen und Politiker/innen ins Zentrum seiner Arbeit stellte. Zwei Initiativen wurden von Treffpunkt Hilfsbereitschaft in dieser Beauftragung durch die Bürgerschaftlich Aktiven in Gang gebracht:
    - Die Begründung eines „Arbeitskreises Freiwilliges Engagement in Berlin“, der sich um die fachpolitische Ebene der Rahmenbedingungen und der fachlichen Profilbildung auf Wunsch der Aktiven drehen sollte.
    - Die Initiierung eines neuen Formates für den Dialog und Diskurs zwischen den relevanten Sphären der Bürgerschaft und der der Landespolitik. Dies war die Geburtsstunde der „Runden Tische zur Förderung des Freiwilligen Engagements in Berlin“. Zwölf Jahre nach den gesellschaftspolitischen Diskursen im Rahmen der Wiedervereinigung in Deutschland, bei denen das Instrument „Runde Tische“ intensiv eingesetzt worden war und in Anlehnung an die Runden Tische der Lokalen Agenda-Debatte nahm Treffpunkt Hilfsbereitschaft dieses Instrument auf, um folgende demokratischen Werte und methodischen Aspekte damit zu verankern:
    - Bürger/innen-Politiker/innen-Dialog auf Augenhöhe, d.h. unter dem Edikt gleichwertiger Positionen. Dies bedeutete in der Folge, jeder Art von anderen, abweichenden oder konträren Meinung, Erfahrungswiedergabe oder Positionierung mit Toleranz und Respekt gegenüber zu treten. Mehr noch: die andere Seite durch einen „Perspektivenwechsel“ kennen zu lernen und besser zu verstehen.
    - Arbeit an einer gemeinsam verabredeten inhaltlichen Agenda zu jeweils aktuellen Schwerpunkt- oder Brennpunktthemen im Feld und aus der Praxis Bürgerschaftlichen Engagements in Berlin, wenn nötig auch im Rückgriff auf Bundesentwicklungen und Gesetze.
    - Die Vergabe einer ehrenamtlichen „Patenschaft“ an je eine/n Abgeordneten aus dem Parlament von Berlin, der/die sowohl sich des Themas mit einer inhaltlichen Stellungnahme annimmt und diese vorträgt als auch der Versammlung des Runden Tisches die Tore des Abgeordnetenhauses von Berlin öffnet. Beides war geplant und wurde Ausdruck der Anerkennung und Aufwertung der Akteure aus der Praxis. Die scheinbare Trennung der Sphären der Politik und der der bürgergesellschaftlichen Praxis waren dadurch aufgehoben. Praktiker/innen kamen sowohl offiziell am Runden Tisch selbst, als auch in den informellen Sequenzen davor und danach mit Politiker/innen ins Gespräch und auch die Politiker/innen konnten beide Ebenen dafür nutzen.
    - Die Rolle des Treffpunkt Hilfsbereitschaft lag bei der des Initiators, des Moderators und der des thematischen Ergebnisanwalts. Entscheidend für die Wahrnehmung dieser Rolle war (und ist), dass die Landesfreiwilligenagentur Berlin keine Anwaltschaft für Eigeninteressen ausübt, sondern im Sinne der oben geschilderten ursprünglichen Forderung nach einer für die Akteure aus der Praxis gelingenden engagementpolitischen Diskursebene tätig wird.
    Gleich die ersten Runden Tische griffen die vermuteten Sprengsatz-Themen zu den mangelnden Rahmenbedingungen als auch zur verbesserten Beteiligung von Senioren an den Entwicklungen in der Stadt auf. Als Erkenntnis zum Vorgehen schälte sich auf der kommunikativen Meta-Ebene oberhalb der Themen schnell heraus, dass die Versachlichung der vermeintlichen Brennpunkte und der Diskurs mit einer sich einlassenden Politik eine mögliche polemische Schärfe o.ä. unnötig, sinnlos oder erkennbar macht und in der Regel damit verhindert. Grundlage war und ist der gegenseitige Respekt für die Dialogpartner und ihre Beiträge und dieses Prinzip hatte machtvolle positive Wirkung auf die Dialogform und den sich entwickelnden demokratischen Kommunikationsstil.
  2. Memorandum für Freiwilliges Engagement 2003
    Nachdem einige Themen zur Förderung von Infrastrukturen, zu notwendigen Rahmenbedingungen und zur Beteiligung im Bürgerschaftlichen Engagement erörtert und dokumentiert waren, wurde den Moderatorinnen des Treffpunkt Hilfsbereitschaft ein dahinter liegendes Anliegen deutlich: neben einer wertorientierten Kommunikation sollte es auch noch werterhaltende, besser gesagt: Werte schaffende Strukturen geben, die eine gemeinsame Arbeit auf der engagementpolitischen Ebene noch besser verankern und einbetten könnten. Diese Erkenntnis war die Geburtsstunde für einem Verständigungs- und Entwicklungsprozess, der konsequent zur Berliner Charta für Bürgerschaftliches Engagement führte.
  3. Runde Tische als Generierungsmotor für die Charta
    Eine der Patinnen der Runden Tische, Ülker Radziwill, MdA/SPD, war an diesem Entwicklungsprozess besonders intensiv beteiligt und setzte sich über die Einzelpatenschaft hinaus für einen rund eineinviertel-jährigen Diskussions- und Entwicklungsprozess eines Wertekonsenses zu den relevantesten Fragen des Bürgerschaftlichen Engagements in Berlin ein. Dieses Instrument wurde zunächst als „Memorandum“ diskutiert. Bei einer nachfolgenden ganztägigen Fachtagung wurden alle vorab eruierten Kernthesen in einzelnen Fachforen von insgesamt 150 Beteiligten durchgearbeitet, Ergebnisse live festgehalten und verabschiedet. Dabei waren die Beteiligten in unterschiedlichen Rollen aktiv: Als Inputgeber/innen, als Moderator/innen in den einzelnen Foren, als Diskutant/innen und als Ergebnissicherer. Durch diese Rollenvielfalt war die Aufgabe des Treffpunkt Hilfsbereitschaft auf die Organisation und für den Gesamtrahmen festgelegt, und damit die Öffnung zur Vielfalt der Debattenmeinungen und der Pro- und Kontrapunkte maximal ermöglicht. Die mit Spannung erwartete Fachtagung schloss mit einem inhaltlich pointierten Ergebnis, das durch Treffpunkt Hilfsbereitschaft und erfahrene, freiwillige Redakteure, die noch bei der Fachtagung öffentlich benannt wurden, auf eine Seite mit sieben inhaltlichen Punkten zusammengefasst werden konnte.
  4. Diskurse zur Charta und Zeichnung 2004
    Die so komprimierten Ergebnisse der Charta wurden abschließend an einem weiteren Runden Tisch vorgestellt und ein weiteres Mal in einigen Aspekten zugespitzt. Mit dieser Fassung waren alle Beteiligten einverstanden. Die Charta zur Förderung des Freiwilligen Engagements in Berlin war zeichnungsreif. Am 06. Dezember 2004 erschienen über 150 Organisationenvertreter/innen, Einzelpersonen aus der Zivilgesellschaft, von der Politik und den Medien. Eingeladen hatte der Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement in Berlin, André Schmitz, in den Wappensaal des Berliner Rathauses. Nach einer feierlichen Einführung durch die Sozialsenatorin Dr. Knake-Werner und einer Laudatio vom Vorsitzenden des Unterausschusses für Bürgerschaftliches Engagement, Dr. Michael Bürsch, lag der goldene Stift zur Zeichnung der Charta bereit. Dieser feierliche Abschluss war für alle Beteiligten ein erhebender Moment. Die gemeinsam festgehaltenen Inhalte der Charta schufen den Boden für eine gemeinsame Ausrichtung in der Weiterentwicklung der Engagementpolitik Berlins.
    Hier die sieben Kernelemente der Charta im Kurzüberblick:
    - Bürgerschaftliches Engagement als unverzichtbarer Bestandteil der Berliner Gesellschaft
    - Tragende Grundwert der Charta: Solidarität, Gemeinsinn und Bereitschaft zu einem aktiven persönlichen Beitrag
    - Bürgerschaftliches Engagement als Aufgabe aller Berlinerinnen und Berliner
    - Nachhaltige Förderung und notwendige Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement
    - Bestehende Unterstützungsstrukturen sichern, Beteiligung würdigen und ermöglichen
    - Hoher Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung und Anerkennung
    - Bürgerschaftliches Engagement als wertvolle gesellschaftliche Kraft, nicht als Lückefüller für Ausfall sozialstaatlicher Leistungen.

    Gesamttext und Unterzeichner/innen der Berliner Charta:www.runder-tisch.freiwillig.info, darin: 2. Die Berliner Charta, siehe: 23. Der Wortlaut
    Ein grundsätzlicher Wermutstropfen ergab sich rückblickend schon damals aus dem Umstand, dass sich der Senat von Berlin zwar als Ansprechpartner für einige Inhalte der Charta versteht, aber nicht breit war, sie zu unterzeichnen, da dies die Grundlage einer Einforderung herstellen könnte, die der Senat nicht in der Lage oder auch nicht bereit sein könnte, zu erfüllen. Die ursprünglich als trisektoral angelegte Charta wurde dadurch noch mehr zum Anliegen der sich organisierenden Bürgerschaft aus 3. Sektor und der Wirtschaft.
  5. Berliner Charta als Grundlage zur Gründung des "aktiv in Berlin"  Landesnetzwerk Bürgerengagement 2005
    Der Entwicklungs- und Zeichnungsprozess der Charta schuf einen Grad von Verbindlichkeit und Vertrauen unter den bislang z.T. noch unbekannten Beteiligten, der nach einer gemeinsamen Handlungsgrundlage verlangte. Im Grunde war der Charta-Entwicklungsprozess ein gelungener Selbstdefinitionsprozess und ein Schub für das Empowerment der Akteure. Mit der Forderung nach einer gemeinsamen Plattform war der Schritt zur Entwicklung des "aktiv in Berlin"  Landesnetzwerk Bürgerengagement eingeleitet. Der einstige „Arbeitskreis Freiwilliges Engagement Berlin“ mit rund dreißig bis vierzig rege Aktiven und 150 Interessierten im Verteiler war der Ausgangspunkt für die Gründung eines Landesnetzwerks zum Bürgerschaftlichen Engagement, das strukturpolitisch in die landesbezogenen Fußstapfen des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement zu treten beabsichtigte.
    Die Charta erwies sich als das ideale „Credo“ für Interessierte bei der Entscheidung für einen förmlichen Eintritt, denn sie zeigte den vorausgegangenen Diskussionsprozess auf und schuf Klarheit über gemeinsame Werte und Ziele. Zugleich ist die Charta ein klärendes Instrument gegenüber fortlaufenden Debatten, um den Bestand an einmal getroffener Erkenntnis deutlich zu machen. Dies schließt für die Zukunft nicht aus, dass die Charta in einem ähnlich aufwändigen Beteiligungsprozess auch für inhaltliche Veränderungen herangezogene werden könnte, sofern sie aus dem "aktiv in Berlin"  Landesnetzwerk Bürgerengagement heraus entstehen oder durch gesellschaftlichen oder politisch-legalen Wandel notwendige Reaktionen erforderlich machen würden.
    Schließlich ermöglicht die Charta eine plurale Meinungsvielfalt, da mit den sieben Punkten zwar Kernaspekte für das Bürgerschaftliche Engagement abgedeckt wurden, nicht aber die Breite an weiterer Verfasstheit, Politik und Zielsetzungen in den Unterzeichnungs-Organisationen durch sie eingeengt wird.
  6. Sechs Jahre Charta – Reflektion am Runden Tisch 2010
    Mit der einstmals beteiligten Patin aus dem Gründungsprozess der Charta wurde im Jahr 2010 eine „Zwischenbilanz“ ihrer Wirkung und Bedeutung verabredet (www.runder-tisch.freiwillig.info, darin: 2010-10-04: Runder Tisch zum Thema „Bürgerschaftlichen Engagement und seine Infrastruktur“).
    Dieser Runde Tisch zeigte erstmalig die zwischenzeitlich durch den Senat von Berlin eingeführten Rahmenbedingungen auf und stellte sie konstruktiv-kritisch zur Diskussion:
    - Landesversicherungsschutz
    - Berliner FreiwilligenPass zur Anerkennung geleisteten Freiwilligen Engagements ab 200 Jahresstunden und der dafür geleisteten Fortbildungen
    - Berliner Ehrenamtskarte zur Gratifikation für hoch engagierte Ehrenamtliche (ab drei Jahren kontinuierlichen Engagements)
    - Landesportal Bürgerschaftlichen Engagements: www.berlin.de/bürgeraktiv
    Als Ergebnis konnte zusammengefasst werden:
    Freiwilliges Engagement, so kann dieser Runde Tisch – sicher verkürzt – in sei­nen Ansagen zusammengefasst werden, steht vor neuen herausfordernden Auf­gaben. Sie können vielleicht als ein äußerst aufwändiges, voraussetzungsvolles Schnittstellenmanagement zwischen den diversen Anforderungen und den viel­fältigen Möglichkeiten Bürgerschaftlichen Engagements in Zeiten raschen de­mografischen Wandels beschrieben werden. Die vorhandenen Infrastrukturen sind dafür eine Voraussetzung. Sie müssen aber offensichtlich gestärkt und ermächtigt werden, mit diesen Aufgaben umzugehen, auch auf neue Weisen.“
  7. Im Zeichen des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit und der aktiven Bürgerschaft 2011: mehr Beteiligung
    Die Runden Tische schauen bereits auf eine zehnjährige Tradierung zurück. Sie werden von allen Fraktionen des Abgeordnetenhauses, von der Verwaltung, den Vertretern und Organisationen des 3. Sektors sowie von der engagierten Wirtschaft als eigene, dynamische und diskursive Infrastruktur anerkannt, genutzt und nachgefragt. Ohne diese Kommunikationsplattform soll und kann es engagementpolitisch nicht weitergehen, äußerten sich die Beteiligten auch im Jahr 2011.
    Mit der Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement als Grundlage ist eine Handlungsebene für derzeit 70 engagierte Organisationen und Unternehmen entstanden, die sich im „aktiv in Berlin“ Landesnetzwerk Bürgerengagement verständigen. Was fehlt, ist eine – möglichst nachhaltig angelegte - Förderlinie, die das Wirken des "aktiv in Berlin" Landesnetzwerk Bürgerengagement fach- und engagementpolitisch voran kommen ließe. Im derzeit  nicht öffentlich finanzierten Zustand zieht es seine Kräfte allein aus dem ehrenamtlichen Bestand an Personal-, Zeit- und Raumspenden, die nicht ohne Verluste an anderen Stellen realisiert werden können.
    Im Nachgang zu den Beteiligungsfragen rund um Stuttgart 21 und anderen bürgergesellschaftlich thematisierten Großprojekten und Vorhaben wurde die Notwendigkeit für neue partizipative und auf Mitwirkung angelegte Verfahren offenkundig. Dies ist die zweite Ebene der notwendigen Entwicklungen, die es nun gilt, voran zu treiben. Das Motto des Europäischen Jahres ist vor allem in Bezug auf seine zweite Zeilenhälfte ein ernst zu nehmendes Umsetzungsziel: wenn es denn (mehr) aktive Bürger/innen geben soll, dann benötigen wir noch mehr Ermutigung, Ermächtigung und partnerschaftliches Aushandeln von „Aktionsräumen“, in denen Bürger/innen tatsächlich gefragt sind und sich beteiligen können. Diese von mir sog. „zweite Ebene“ wird auch ein Ziel der Fortschreibung und Umsetzung der Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement in Zukunft sein.